Letzte Aktualisierung:
01.02.2012

Material

Recurvebogen
Compoundbogen
Recurvebogen Compoundbogen
Bogenlänge ca. 64-70 Zoll Bogenlänge ca. 32 - 48 Zoll
Auszugslänge unbegrenzt Auszugslänge begrenzt durch die Konstruktion der Rollen in Verbindung mit der Sehnen -und Kabellänge
Erhöhung des Zuggewichtes in Relation zum Auszug Erhöhung des Zuggewichtes nur bis zum ,,Let off
Maximalkraft im Endauszug Reduzierte Kraft im Endauszug
Dynamische Kraftentwicklung von Maximalkraft zur Standhöhe Dynamische und beschleunigte Kraftentwicklung vom ,"Let off" zum "Peak-Weight" bis zur Standhöhe
Keine Kabel und Rollen vorhanden Rollen und Kabel sowie Kabeltrenner oder Splittingsysteme notwendig
Button für Seiten-Amplitude notwendig Keine Buttonführung notwendig, da beim Schießen mit Release keine seitlichen Schwingungen auftreten, die von Bedeutung sind
Klicker als Auszugskontrolle und zur Verlängerung der Zielphase notwendig Kein Klicker notwendig, da durch fühlbaren ,,Anschlag die Auszugslänge festgelegt ist
Unterschiedliche Wurfarmleistung Beide Wurfarme meist gleich ausgelegt
Wird nach dem Schießen zerlegt Bleibt immer zusammengebaut, ergibt sich aus der Konstruktion des Bogens
Geringe Zugkraftverstellung durch die Tillereinrichtung Zuggewichtsverstellung von ca. 10 lbs
Keine Hilfsmittel wie Release, Scope, Wasserwaage, Reduzierung der Zugkraft, Overdraw usw. zulässig Kann mit Release, Scope, Wasserwaage, Reduzierung der Zugkraft, Overdraw usw. geschossen werden.

Die genannten Beispiele zeigen deutlich, dass es doch einiges gibt, dass den Compoundbogen vom Recurvebogen unterscheidet. Bevor ich aber auf die einzelnen Unterschiede speziell eingehe möchte ich kurz zur Erläuterung die Geschichte des Compoundbogens erläutern. Wie wir alle wissen kommt der Compoundbogen aus Amerika. Prozentual gesehen ist der Anteil der verkauften Compoundbögen wesentlich höher als der der Recurvebögen.

In Amerika sind mehr als 90% der Schützen Compoundschützen.

Compoundschießen ist hier so populär, da man hier auch mit dem Bogen jagen kann. So hat man den Compoundbogen auch für andere Zwecke konstruiert als den Recurvebogen.